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HTTV Informationen zur Saison 2021/22

HTTV Informationen zur Saison 2021/22

Aktuelle Informationen zur Saison 2021/2022

Seit dem 19.08.21 gilt die neue Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (CoronavirusSchutzverordnung) Diese ist zunächst bis zum 16. September gültig. Auf diesen Grundlagen müssen die Weichen für den Saisonstart gestellt werden. Wichtig ist, dass Sport, auch Mannschaftssport, grundsätzlich möglich ist!

Kern der aktuellen Anpassung ist die sogenannte 3G-Regel, welche den Zutritt zu Innenräumen von Freizeiteinrichtungen und somit auch zu Sporthallen in Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 35 nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen ermöglicht.

Neben der Coronavirus-Schutzverordnung ist das sogenannte Eskalationskonzept von Bedeutung, welches kreisgenaue Corona-Auflagen in Abhängigkeit der Inzidenzlage regelt, einschließlich weitergehender Maßnahmen ab einer Inzidenz von 50 bzw. 100 (z. B. zusätzliche Kontaktregeln). Insofern ist es für Sportvereine, -verbände und -veranstalter weiterhin wichtig, die jeweiligen kommunalen Regelungen im Blick zu behalten, die im Übrigen auch über die o.g. Bestimmungen verschärfend hinausgehen können.

Aufgrund dieser Verordnung und des gültigen Eskalationskonzeptes hat das Präsidium des HTTV am 26.08.2021 beschlossen, dass unter Anwendung der Vorschriften des Abschnitts M der Wettspielordnung (WO) nachfolgende Regeln mit sofortiger Wirkung in allen Spiel- und Altersklassen im Zuständigkeitsbereich des Hessischen Tischtennis-Verbandes (einschließlich seiner Bezirke und Kreise) in Kraft treten:

1. Mannschaftskämpfe aller Spielsysteme werden mit Doppeln ausgetragen. Dieser Beschluss gilt vorbehaltlich behördlicher Anordnungen, welche die Austragung von Doppeln verhindern oder einschränken können. Die Entscheidung darüber kann – je nach Dringlichkeit der Verordnung – sehr kurzfristig erfolgen. Im konkreten Fall ist es also durchaus möglich, dass ein Verbot der Doppelaustragung von einem auf den anderen Tag in Kraft tritt.

2. Die Vorschriften für die Absetzung von Mannschaftskämpfen (WO G 6.1) werden wie folgt ergänzt: Die Absetzung eines Mannschaftskampfes durch den Ressortleiter Mannschaftssport (Thomas Diehl – diehl@httv.de) darf auch dann erfolgen, wenn die Hallenkapazität durch behördliche Anordnungen eingeschränkt wird oder die Austragungsstätte unter Hinweis auf das Infektionsgeschehen erst gar nicht zur Verfügung steht. Der Antrag auf Absetzung ist seitens des Vereins unter Vorlage einer amtlichen Mitteilung zu stellen. Die Antragsfristen gemäß WO G 6.1.6 werden für diese Fälle außer Kraft gesetzt.

3. Alle Spielleiter im HTTV werden angewiesen, über Vereinsanfragen, die durch Krankheitsfälle ausgelöst werden, im Rahmen der einschlägigen Vorschriften zu entscheiden (WO G 6.2). Erkrankungen jedweder Art sowie Quarantänen im Rahmen der Pandemie erfordern eine Ersatzgestellung und begründen keinen Antrag auf Spielabsetzung. Die vorgenannten Regelungen Nr. 1 bis 3 gelten vorerst für die gesamte Saison 2021/22, sofern besondere Umstände nicht eine andere Entscheidung erzwingen.

Individualwettbewerbe Die Entscheidung darüber, ob und mit welchen Konkurrenzen Veranstaltungen mit Individualwettbewerben gemäß WO A 11.1 (hier: Kreis-/Bezirksmeisterschaften und Hessische Meisterschaften sowie Ranglistenspiele aller Altersklassen) durchgeführt werden, liegt beim Präsidium des HTTV. Es gelten sowohl für den VR-Cup als auch den Juniorcup die oben genannten 3G-Regelungen. Zusätzlich zu den vorstehenden Beschlüssen im Rahmen des Abschnitts M der WO weist der HTTV besonders auf die Thematik der sogenannten 3G-Regel hin.

§ 3 Negativnachweis (1) Soweit nach dieser Verordnung der Nachweis zu führen ist, dass keine Anhaltspunkte für eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorliegen (Negativnachweis), kann dies erfolgen durch 1. einen Impfnachweis im Sinne des § 2 Nr. 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, 2. einen Genesenennachweis im Sinne des § 2 Nr. 5 der COVID-19-SchutzmaßnahmenAusnahmenverordnung, 3. einen Testnachweis im Sinne des § 2 Nr. 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung, der die aus der Anlage 1 ersichtlichen Daten enthält, 4. einen Testnachweis aufgrund einer maximal 48 Stunden zurückliegende Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), 5. den Nachweis der Teilnahme an einer regelmäßigen Testung im Rahmen eines verbindlichen Schutzkonzepts für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes (beispielsweise ein Testheft für Schülerinnen und Schüler mit Eintragungen der Schule oder der Lehrkräfte) oder 6. einen Nachweis über die Durchführung eines maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Tests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zur Eigenanwendung durch Laien nach § 13 Abs. 3 für Lehrkräfte und das sonstige Personal an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, welcher die die aus der Anlage 2 der CoSchuVo ersichtlichen Daten enthält. Soweit nach der aktuellen Verordnung ein Negativnachweis zu führen ist, gilt dies nicht für Kinder unter 6 Jahren. (2) Zur Nachweisführung ist ein Nachweis nach Abs. 1 Satz 1 gemeinsam mit einem amtlichen Ausweispapier im Original vorzulegen

Hinweis: Ein Laien-Selbsttest (vor Ort oder zu Hause) ist für den gesamten Spielbetrieb (Individual- und Mannschaftswettbewerbe) im HTTV hingegen nicht ausreichend.

Die Kontrolle der Nachweise obliegt dem Sportstättenbetreiber, dieser ist für die Überwachung der Negativnachweise verantwortlich, dies gilt ebenfalls im Rahmen des Spiel- oder Wettkampfbetriebs hinsichtlich der Kontrolle z.B. der Gastmannschaft. Der Sportstättenbetreiber ist in der Regel der Verein, der für das jeweilige Sportangebot verantwortlich ist.

In der Praxis sollte der Abgleich der von den Mannschaftsführern genannten Aufstellungen mit den vorgelegten Dokumenten ausreichen und nur wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der hessischen Corona-Schutzverordnung insbesondere den § 16 und 20.

Die Beschlussfassung des HTTV-Präsidiums erfolgte im Rahmen der Bestimmungen von A 1.4 der Wettspielordnung (WO).

 

Downloads und Links: 

 

 

Der DTTB und seine 18 Landesverbände in Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund legen ein überarbeitetes Schutz- und Handlungskonzept für den Tischtennissport in Deutschland vor, welches die Vereine bei der Umsetzung der Hygieneempfehlungen unterstützen soll. 

Das Schutz- und Handlungskonzept können sie hier herunterladen (Version vom 14.07.2021).

Dieses kann an die verantwortliche Stelle weitergegeben werden. 

 

Ist die gemeinsame Anreise zum Training/Wettkampf in einem PKW möglich?

Gemäß der aktuell vorliegenden Verordnung können Spieler*innen wieder gemeinsam in einem PKW anreisen. 


Ist das Spielen von Doppeln wieder erlaubt?

Mit der Anpassung der Corona-Verordnung mit Gültigkeit vom 11. Juni 2020 ist der Kontaktsport in Hessen wieder erlaubt. Somit darf auch wieder Doppel gespielt werden.

Wer ist für die Öffnung von bisher geschlossenen Sportstätten zuständig? 

In der Regel ist derjenige zuständig, der die Sportstätte unterhält oder betreibt. Also im Normalfall die Kommune. Es gibt auch vereinseigene Sportstätten. Dann sind die Vereine zuständig. Aber, wenn das Land Hessen durch die Verordnung die Wiederaufnahme des Breitensports und des Freizeitsports wieder ermöglicht, dann bedarf es keiner weiteren Regelung mehr durch die Kommunen in Hessen. Die kommunalen Behörden vor Ort können aber in ihrer Zuständigkeit jederzeit dafür sorgen und kontrollieren, dass alle Vorgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingehalten werden. Beim Vollzug durch die Kommunen ist in der Regel das Gesundheitsamt zuständig. Es können auch die Ordnungsbehörden der Kommune tätig, um etwa eine bestehende Gefahrensituation abzuwenden. 


Sollten Vereine für alle Nutzer der Sportstätte eine Belehrung über die Verhaltens- und Hygienestandards durchführen und protokollieren? 

Es ist nicht verpflichtend vorgesehen, hierüber Protokoll zu führen. Unbestritten ist jedoch, dass Verhaltens- und Hygieneregeln besser im Gedächtnis bleiben, wenn man sie verschriftlicht an die Teilnehmer aushändigt und sich die Verpflichtung zur Einhaltung per Unterschrift bestätigen lässt.  


Können Vereine haftbar gemacht werden, wenn Sporttreibende sich beim Sport im Verein mit COVID-19 infizieren? 

Fragen gibt es auch immer wieder zur Haftung sowohl der Vorstände als auch der Hygienebeauftragten. Hier verweisen wir auf die FAQ-Liste des Landessportbundes Hessen. 


Müssen/Dürfen Vereine eine Teilnehmendenliste zur Nachverfolgung der Infektionsketten führen?

Schon aus Versicherungsgründen ist es sinnvoll, beim Training Teilnehmerlisten zu führen. Gerade jetzt geht es außerdem darum, Infektionsketten nachverfolgbar zu machen. Viele Spitzenverbände empfehlen deshalb, bei der Wiederaufnahme des Sportbetriebs in angepasstem Rahmen Teilnehmendenlisten zu führen. In diesen Listen werden in den meisten Fällen jedoch nicht nur die Namen der Trainierenden dokumentiert, sondern es wird auch der Gesundheitszustand der Teilnehmenden abgefragt. Dies ist jedoch nicht zulässig, wie der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Ende Mai mitgeteilt hat. „Keinesfalls dürfen Gesundheitsdaten erfasst werden, wie z.B. in der Form, dass man Kinder und Jugendliche nach Krankheitssymptomen befragt und dies dokumentiert. Gleiches gilt für Erwachsene“, heißt es im Schreiben des Datenschutzbeauftragten. Diese Vorgabe muss umgesetzt werden.

Weiterhin weist der Datenschutzbeauftragte darauf hin, dass es keine gesetzliche Pflicht gibt, Teilnehmendenlisten für den Trainingsbetrieb zu führen. Dies bedeutet aber nicht, dass Vereine keine Listen führen sollten. Im Gegenteil: Der Landessportbund Hessen e.V. rät dringend zur Beibehaltung der Teilnehmendenlisten.

Die Rechtsgrundlage, die den Vereinen die Führung solcher Listen gestattet, ergibt sich aus dem § 6, Abs. 1, lit. d der Datenschutzgrundverordnung. Dort ist die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von Daten wie folgt geregelt: „Die Verarbeitung ist erforderlich, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen." Da die Gesundheit unter die „lebenswichtigen Interessen“ zu subsummieren ist, ist die Führung der oben genannten Listen rechtmäßig.

Das vollständige Schreiben des Datenschutzbeauftragten können Sie hier herunterladen.


Wie kann ich Tischtennis-Tische reinigen?

In den Richtlinien zur Nutzung von Sportstätten wurde zunächst von einer „Desinfektion“ der Tische gesprochen; dies wurde inzwischen in „Reinigung“ abgeschwächt. Dennoch stellen sich viele Vereine die Frage, wie eine richtige Reinigung durchzuführen ist, ohne die Tischoberflächen zu schädigen:
a) Von der Nutzung von Desinfektionsmitteln wird abgeraten. 
b) Die zur Reinigung vom Handel angebotenen Tischreiniger sind ausreichend. 
c) Alternativ können Wasser und Kernseife oder milde Spülmittel verwendet werden. 


Welche Aufgaben hat ein Hygienebeauftragter?

Jeder Verein sollte einen „Hygienebeauftragten“ benennen: Seine Aufgaben sind,
a) ständig über die (aktuell) notwendigen Richtlinien (und deren Modifikationen) informiert zu sein; 
b) diese Richtlinien allen Vereinsmitgliedern und Übungsleiter(inne)n/Trainer(innen) stets zeitnah kenntlich zu machen; 
c) für die Organisation der notwendigen Voraussetzungen zur Umsetzung der Richtlinien Sorge zu tragen (beispielsweise Beschaffung von Reinigungs-/Desinfektionsmitteln); 
d) für die Organisation zur Überwachung der Einhaltung der Richtlinien verantwortlich zu zeichnen (beispielsweise Übernahme durch die jeweilige Hallenaufsicht); 
e) als offizieller Ansprechpartner des Vereins für Mitglieder und kommunale Behörden etc. zur Verfügung zu stehen.


Ein Tutorial des DTTB zum Thema COVID 19-Schutz- und Handlungskonzept, unter Beteiligung des hessischen Kaderspieler, finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=x0sqjQ6s4S8&t=1s